Allergien


Pollenallergie (Heuschnupfen)

Von Allergien und Neurodermitis ist ein stetig wachsender Prozentsatz der Bevölkerung, insbesondere auch Kinder, betroffen.

Hier finden Sie aktuelle Informationen, Antworten auf häufige Fragen sowie hilfreiche Tipps aus dem Beratungsalltag der Friedrich-Wilhelm-Apotheke.

 

Was ist eine Pollenallergie?

Betroffene reagieren allergisch auf den Blütenstaub von Bäumen, Gräsern, Sträuchern oder Kräutern.

Symptome

  • juckende und tränende Augen
  • Schnupfen oder verstopfte Nase
  • Juckreiz im Hals
  • Häufiges Niesen
  • Müdigkeit oder Abgeschlagenheit

Auch Husten und/oder Atemnot können Symptome sein. In diesem Fall sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden, da sich eine Pollenallergie zu einem allergischen Asthma entwickeln kann.

Mehr als 50% der Pollenallergiker reagieren auch auf manche Lebensmittel allergisch. Menschen, die auf Frühblüher allergisch reagieren, vertragen zum Beispiel oft Nüsse und Steinobst nicht. Die Reaktionen reichen von leichten Kribbeln oder Niesen bis hin zum Anschwellen der Mund- und Rachenschleimhäute.

Therapie

Heilen kann man eine Allergie leider nicht. Es ist möglich die Symptome durch Medikamenten zu behandeln oder eine Hyposensibilisierung durchzuführen.

 

Tipps für Allergiker:

  • Lüften Sie dann, wenn die Pollenkonzentration am niedrigsten ist. In ländlichen Gebieten ist sie morgens am höchsten, in städtischen Gebieten abends.
  • Nasenpülungen mit isotonischer Kochsalzlösungen können das Befinden verbessern.
  • Am besten vor dem Schlafengehen die Haare waschen, um die Pollenbelastung während des Schlafs zu reduzieren.
  • Am Meer oder in Hochgebirgslagen ist die Pollenbelastung geringer.
  • Es gibt Staubsauger mit speziellen Filtern, Luftffilter und Pollengitter für die Fenster.
  • Vermeiden Sie Stress, dieser kann die Symptome verstärken.

 

Hausstauballergie

Sie wird vom Kot der im Staub lebenden Milben ausgelöst und tritt in verschiedenen Formen auf:

  • Allergische Kunjunktivitis/Rhinitis
  • Allergisches Asthma bronchiale
  • Atopische Dermatitis

Nach heutigem Kenntnisstand kommt der Vermeidung des Allergenkontaktes zur Linderung der Krankheitssymptomatik entscheidende Bedeutung zu. Milbenallergene finden sich vor allem in Bettdecken, -kissen und -matratzen. Daneben auch in Teppichen und Polstermöbeln. Daher stellt die Umhüllung mit Überzügen aus Microfaser eine wirksame Schutzmaßnahme dar. Sie ersetzen nicht die normale Bettwäsche und sind deshalb erstattungsfähig durch Ihre Krankenkasse.

Gerne erstellen wir Ihnen einen Kostenvoranschlag für Ihre Krankenkasse.

Weitere Hilfen bei Hausstaubmilben-Allergie

Für die Wäsche gibt es Acaril, einen Milben vernichtenden Waschmittelzusatz bis 60°C, der zusammen mit handelsüblichen Waschmitteln Milben und allergene Partikel aus Textilien herauswäscht. Für die Grundsanierung von Teppichen und Teppichböden empfehlen wir Acarosan Feuchtpulver. Aus Polstern, Matratzen, Kissen und anderen textilen Gegenständen lassen sich Milben mit Acarosan Schaum entfernen.